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Geschichten von und mit
19. eine lebende Wegfahrsperre Als ich heute früh (24.April gegen 7 Uhr) zum ersten Mal durch den Garten lief, stellte sich Gilmor vor die Garage und sah mich erwartungsvoll an. " Nee, mein Lieber, da musst du noch ein bisschen warten"... war mein Kommentar. Als er sich partout nicht überzeugen lassen wollte, habe ich das Tor aufgemacht. Mein Hund schlich mit der Nase auf dem Boden neben dem Auto in die hinterste Ecke, legte sich hin und machte mir klar, dass er etwas ganz Besonderes gefunden hat. Es war eine kleine Amsel, die wohl gestern Nachmittag aus dem Nest im Efeu an der Garage ihren Auszug hatte und in die offene Garage gehüpft war. Als wir von unserem Spaziergang zurück kamen, hatte ich die Tür geschlossen, und das Tierchen war eingesperrt. Erste Maßnahme: Gilmor neben seinem "Fundstück" ablegen und schnell die Kamera aus dem Haus holen! Schritt zwei: Den Weg frei machen für die Vogeleltern und aus der Distanz beobachten, dass nicht zuerst Kater Felix aus der Nachbarschaft eintrifft!!! Alles ging gut aus. Amselmutter tippelte unterm Auto durch zu ihrem Sprössling, Vater hackte wie wild Vitamin-C-Stückchen aus dem bereit gelegten Apfel und flog in die Garage. Nach gründlicher Nachsuche war 30 Minuten später unsere Wegfahrsperre aufgehoben! (Einzelfotos sind unter der Collage versteckt... anklicken...)
18. der Weihnachtselch Am Heiligabend wurden schon mittags die Päckchen unter den Baum gelegt. 3 Geschenke waren für Gilmor dabei und wurden stundenlang von ihm beobachtet (Frauchen hatte ja gesagt: Warte... jetzt noch nicht!) Gegen Abend kam noch ein Geschenk von Tanja und Marco dazu. Wir Menschen waren in der Küche beschäftigt. Gilmor pendelte also zwischen Weihnachtsbaum und Küche hin und her, bis ich plötzlich sah, dass er ganz stolz etwas Braunes im Maul herum trug. Was war passiert??? Er hatte genau dieses neue Päckchen genommen, war damit auf seine Decke marschiert und dort wurde es akkurat ausgepackt... Schnipsel für Schnipsel lagen ordentlich auf dem Auspack-Platz! Kommentar vom Menschenbruder: Du hast ja auch nur bei den ersten Päckchen "warten" gesagt!!!
17. ein Freund, ein guter Freund.... Diese Geschichte könnte auch den Titel "Sensoren bei Hunden" oder "gefühlvolle Freundschaft" haben. Der Titelheld ist eindeutig Barrique, der beste Freund von Gilmor. Ich muss voraus schicken, dass unsere 2 Jungs nicht unbedingt immer allzu sanft miteinander umgehen. Manchmal genügt ein Blick, um dem anderen zu signalisieren : Das ist in diesem Moment mein Spielzeug und bis ich dir nicht sage, dass du es haben kannst, bleibt das auch so!!! Nun aber endlich zu dem Ereignis, von dem ich berichten möchte, weil ich so etwas noch nie erlebt habe. Iris und ich hatten uns für ein paar gemeinsame Urlaubstage mit unseren Goldies in einer ehemaligen Mühle einquartiert. Hier konnten wir durch die herrlichen Wälder streifen, überall ins Wasser hüpfen usw. Natürlich war da auch nicht unbedingt Schonung bei Gilmor angesagt. Es kam, wie voraus geahnt: Abends war Humpeln angesagt und eine Massage notwendig. Wir legten uns auf den Teppich und die Behandlung begann. Barrique schaute sich die ganze Sache an, kam zu uns und legte sich neben seinen Freund. Nachdem er die Hinterbeine genau untersucht hatte, begann er mit seiner Arbeit und leckte voller Inbrunst das über belastete Bein und die Pfote von Gilmor. Rauf und runter, leichtes Knabbern, so dass die Pfote manchmal hoch gehoben wurde. Kein Problem, dann wurde sie mit der anderen Pfote von Barrique "fixiert". Mein Hund schaute mal hoch, legte seinen Kopf aber sofort wieder gemütlich hin "ach ja, du bist es, mein Freund... mach bitte weiter... es tut so gut!" Es muss einfach nur angenehm und wohltuend gewesen sein, denn der Patient ist dabei eingeschlafen. Die ganze "Operation" hat mindestens 15 Minuten gedauert. Iris und ich haben nur gestaunt. Auch heute, nach 2 Wochen, sieht man noch die Spuren bzw. Streifen dieser liebevollen Massage. (Fotos sind in voller Größe unter der Collage)
16. the day after (Interpretation von Gilmor) Gestern war der 25.5.09 und ein recht merkwürdiger Tag. Er fing schon so seltsam an, kein getrocknetes Brötchen zum Frühstück. Das gab's ja noch nie, so lange ich denken kann!!! Frauchen konnte mir gar nicht in die Augen sehen und guckte nur traurig. Schon vor 7 Uhr fuhren wir mit dem Auto los und landeten vor einem grossen, modernen Haus mitten im Grünen. Da hatten sie wohl schon auf mich gewartet, denn gleich am Eingang standen 2 knallrote Näpfe mit frischem Wasser. Dann kam ein sympathischer Mann in weiß, begrüßte uns und nahm uns mit. In seinem Zimmer unterhielt er sich mit Bärbel und hat uns zu einem kleinen Spaziergang eingeladen. Genauer gesagt: Er stand auf dem Bürgersteig und wir gingen die Strasse rauf und runter... einmal ganz langsam und dann etwas schneller. Und der Doc meinte: Hinten kann ich nichts feststellen, aber vorne gefällt mir etwas nicht, sieht etwas steif und schlurfig aus. Hallo, dachte ich da, mein Frauchen sieht doch von hinten UND von vorne toll aus! Drinnen im Haus hörte ich dann etwas von Blutuntersuchung, und weil mein Frauchen dabei immer so blass wird, habe ich sofort meinen Arm hingestreckt. Glück gehabt, das Labor sagte, es sei ein tolles Blut ohne irgendetwas, was da nicht reingehört! Ich habe danach nur so einige Sachen aus dem Gespräch aufgeschnappt... Röntgen, Narkose, Hüfte, Wirbelsäule, Ellenbogen, Kniegelenke und schwuppdiwupp, ehe ich mich versah, spürte ich einen winzigen Piekser an meinem Po, habe mich noch schnell auf die Füße von meiner Bärbel gelegt... da muss ich doch dann tatsächlich weggeschlummert sein. Als ich wieder aufwachte, lag ich noch neben Frauchen, aber es war schon Nachmittag... so etwa 16 Uhr. Wir sind nur noch schnell über die Wiese gelaufen und nach Hause gedüst. Da bin ich in meinen Pool gestiegen und habe mich mal erst richtig ausgeschlafen. Allerdings habe ich erfahren, dass ich nun immer meine Bärbel an der kurzen Leine führen soll. Der Arzt hat ihr verordnet, dass sie nicht mehr so rennen darf, nicht springen und selbst im Garten soll ich sie an die Leine nehmen.... aber unter die Büsche krieche ich nicht hinter ihr her. Außerdem bekommt sie wenigstens für 2 Wochen Diätfutter, viele Medikamente, kein noch so winziges Leckerchen... das kann ja heiter werden! Erster Erfolg: sie hat schon gestern ein ganzes Kilo angenommen! Was ich noch vergessen habe: Die Tomografie hat ergeben, dass nichts an der Wirbelsäule ist, die Hüfte ist astrein, im Kniegelenk ist eine Entzündung (es wurde sofort in den Knochen etwas dagegen reingespritzt) ist aber keine Arthrose, die sitzt nämlich - einmal schwer und einmal leicht- in den Ellenbogen!!! Am 8.6. fahren wir wieder zu diesem netten Doc. Dann werden wir sehen, ob ich mein Frauchen gut verpflegt und beschützt habe.... Oder habe ich da etwa etwas verwechselt??? Mir fehlen irgendwie ein paar Stunden vom gestrigen Tag. Zur Not müsst ihr euch die Geschichte selber zusammen reinem! Ich habe auf jeden Fall von Bärbel "Bob Bullock" geschenkt bekommen, weil ich gestern sooo lieb war und alles für sie getan habe. Ist doch Ehrensache, denn wir Zwei sind ein Team und halten immer zusammen!
15. 2 bärenstarke Jungs Seit einiger Zeit haben wir Kontakt über unsere Gästebücher und mails mit James und Charlotte aus der Steiermark. Nach und nach haben wir viele Gemeinsamkeiten entdeckt... das Aussehen, Wesen und auch Stofftierchen. Die Sache mit der Ähnlichkeit konnte schnell geklärt werden, denn wir sind über unsere schottischen Großväter miteinander verwandt. Am 6.12.08 kam nun in unser GB dieses Foto von James geflattert,
schnell wurden ein paar Fotos gemacht von Gilmor und "unserem" Bären.
Jetzt schrieb uns James, dass er den Bären von seinem "Menschenbruder" Marko direkt von Harrods in London bekommen hat...
tja, was sagen wir dazu??? Unser Bär kommt direkt aus London von Harrods von meinem "Menschenbruder" Marco !!! Zufälle gibt es.....
14. Überraschungspaket hier geht's zur Fotogalerie dieser Geschichte am 6.6. bekamen wir diese mail: Sehr geehrte Frau
Wietschenk. Ihnen für diesen Monat
den ANIMONDA Award zu verleihen. dass Sie uns Ihre Adresse
mitteilen, damit wir Ihnen den Gewinn zusenden können. und das steht auf der Homepage
von ANIMONDA:
Mai 2008
Auf der Homepage finden sich viele weitere kleine Geschichten und Glücksmomente, wunderbar erzählt und fotografiert von seinem Frauchen Bärbel. Da war
natürlich die Freude groß und wir warteten gespannt auf die Überraschung.
Leider gab es wohl logistische Probleme. Die Nachforschungen liefen, wo Paket und Award gelandet waren. Zum Glück musste Gilmor nicht verhungern! Am 30.6. war
es endlich soweit, der Award im Rahmen kam an.
Dann war
wieder Warten angesagt...
angeliefert
wurden Es war eine große Freude für uns. Herzlichen Dank an die Firma Animonda. zu allen
Fotos geht es hier:
13. wenn der Postmann 3x klingelt....
.... dann hat er ganz besondere
Post:
einen langen Brief für Gilmor. Vielen Dank an Sandra, Jule, Ben und John! Unser Briefträger hat volles Verständnis, da er selbst einen wunderschönen schwarzen Labrador "Tom" hat. Hoffentlich will jetzt nicht die GEZ Gebühren für einen neuen Bewohner kassieren!!!
12. Bewachter Spaziergang Heute, am 26.10., hatten wir ein seltsames Erlebnis. Aber mal der Reihe nach. Wir fahren mit unserem lieben Besuch aus dem Schwabenland, Iris und Lucy,
in meinen Lieblingsort zu einem
Spaziergang.
Ständig kreist ein Hubschrauber
über uns.
und durch die Bäume sehen wir ganz viele Polizeiautos stehen.
Dann kommt eines dieser Autos die Straße hinauf und hält neben uns an. Ein Polizist kommt zu uns auf die Wiese, schaut Iris und Bärbel genau an und fragt, wie lange wir hier schon rumlaufen. Natürlich haben Lucy und ich uns den Mann auch erst mal genau angesehen!
Der nette Polizist klärt uns auf: Es ist eine Frau aus der Klinik "abgängig". Die Personenbeschreibung könnte auf Iris zutreffen! Unsere Frauchen konnten ihn dann davon überzeugen, dass keine von ihnen suizidgefährdet ist, und er gab ihnen noch als Empfehlung mit auf den Weg: "nicht so weit laufen, damit wir sie nachher nicht wieder suchen müssen"..... Nach 2 Tagen Suche mit 150 Einsatzkräften und Hundestaffel:
11.
Der Alptraum
Ich sehe meinen Napf und traue
meinen Augen nicht.
Da liegen diese braunen Dinger drin, die auf den Bäumen in unserem Garten hängen und mir jetzt im Herbst manchmal auf den Kopf knallen. Jetzt fällt mir der Satz von Frauchen ein: "Alle Leute sprechen vom Sparen, damit werden wir nun auch bald beginnen".... Aber warum soll gerade bei meinem Fressen mit den Sparmaßnahmen
begonnen werden? Das darf doch
wohl nicht wahr sein!!!
Nachdem ich meinen Napf von allen Seiten angesehen habe, überlege ich mir ernsthaft, ob ich mich evtl. bei einem Futterlieferanten als Model bewerben soll.
Denn dieses Zeug da bekomme ich
niemals runter.
Dabei sprach doch meine Bärbel immer von gesunder Ernährung, kochte extra Rind- und Putenfleisch oder Fisch mit Brokkoli, Möhren und Hirse, um es unter meine (natürlich unbehandelten!!) Flocken und den leckeren Hüttenkäse zu mischen! Das sollte mit einem Schlag vorbei sein??? Allein die Vorstellung ließ mich am
ganzen Körper zittern!
Aus weiter Ferne höre ich plötzlich mein Frauchen rufen: "Gilmor aufwachen, wir wollen frühstücken!" Dem Himmel sei Dank, es war nur ein böser Traum... ein echter Alptraum!!! Meine Futtergeberin hatte für die Nachbarskinder Kastanien aufgesammelt und in meinen Napf gelegt, bevor sie eine Tüte gefunden hatte. Und als wir dann am Nachmittag große Mengen von Pansen und meinen Lieblings-Knabberstangen eingekauft haben, wusste ich, dass ich in meinem Zuhause nieeeee hungern werde!!!!
10.
Ich bin keine Dumpfbacke!
Das Schönste am frühen Morgen ist und bleibt das Frühstück. Bei mir muss es ein möglichst steinhartes, trockenes Brötchen sein. Vor ein paar Tagen packte mich beim gemütlichen Knabbern der Ekel!!! Schnell zu Frauchen gerannt und mit tropfender Nase vor sie gesetzt...
Erst als ich Schaum vor meinem Maul hatte, da wurde sie auf einmal schnell, kam mit Brille auf der Nase und Tropfen in der Hand angestürmt. Mein Maul wurde aufgerissen und alles gründlich untersucht. Endlich hatte sie es auch entdeckt: In dem Brötchen waren nämlich Mengen von diesen ekeligen Zecken!!!
Meine Bärbel hat mir mein Maul abgeputzt und laut gelacht: "Du bist eine Dumpfbacke. Das sind doch Kürbiskerne und gesund für Jungs!" Woher bitteschön, soll ich das denn wissen???
Und eine Dumpfbacke bin ich schon gar nicht.....
9. Schäferstündchen Es ist Sonntag, der letzte Schnee liegt auf den Wiesen, blauer Himmel bei fast frühlingshafter Temperatur, nichts wie raus, um über Felder und Wiesen zu marschieren. Ein Schäfer steht mit seiner Herde auf der Wiese.
Ein idyllisches Bild! Gut dass die Kamera dabei ist. Also Gilmor an die Leine und über die Wiese Richtung Herde. Wenn man einen gut erzogenen Hund hat, setzt man ihn ab und geht allein noch ca. 5 Meter weiter, um ein paar Fotos zu machen.
Zwischendurch immer mal einen
Blick nach hinten... prima, der Hund sitzt auf seinem Platz wie eine Eins... wusste ich doch!
Also mit der Fotoausbeute und einem Lob für den so Braven zurück. Nach ein paar Metern wird die Leine abgemacht, und Gilmor kann
endlich über die Felder rennen.
Zwischendurch wird der große Knoten
geworfen und versteckt, Gilmor apportiert, springt fröhlich über Baumstämme am Waldrand. Nach einer guten Stunde sind wir auf dem Rückweg. Die Schafe grasen friedlich vor sich hin bewacht vom Schäfer mit Hund. Mein abgekämpfter Gilmor frei bei Fuß neben mir trägt seinen Knoten im Maul. Plötzlich tritt dieser Moment ein, bei dem man das Gefühl hat, das Herz setzt aus. Mein Hund rast mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit mitten auf die Herde zu. Der entsetzte Rückruf von mir wird total ignoriert. Gedankenblitze im Kopf von einem Horrorszenario..... Schäfer mit Stock, Schäferhund beschützt seine Herde, mein Hund zwischen wild blökenden und umher springenden Schafmüttern und Lämmchen!!!!! Die Realität zeigt mir 2 miteinander spielende Hund vor einer Schafherde, einen aufjaulenden Schäferhund, einen brüllenden Schäfer... und einen nach dem 3. Ruf mit einem schlechten Gewissen auf mich zu rennenden Gilmor. Also Hund an die Leine, ihm einige Worte gesagt, Puls langsam runter, begleitet vom Geschimpfe des Schäfers.... "verdammter Rüe" o.ä... zum Auto. Herz gefasst, quer über die Wiese gestampft, um Moralpredigt abzuholen.... Es wurde aber ein sehr nettes längeres Gespräch, das mit den Worten begann: "Ihr Hund hört ja wenigstens, ich war nur wütend über meine Hündin, die ist gerade läufig und jault sofort auf, wenn jemand an ihr Hinterteil kommt, weil sie eine Verletzung hat".
8. Frauchens Eigentor -Fotos in der Galerie- Heute früh, also am 22.März, ruft mein Frauchen: der Frühling ist da! Juchhu... endlich wieder draußen im Garten frühstücken, fällt mir dazu ein. Also die Treppe runter, vor die Speisekammer setzen, auf's Brötchen warten und Spurt zur Terrassentür. Bis hierhin klappte alles astrein. Nur noch die Tür auf... und da hätte es mich fast umgeworfen. Alles voller Schnee, die Treppe, die Bäume und Sträucher, die Blumen...
Beinahe wäre ich die Stufen runter
gepurzelt,
und meine Bärbel lacht und lacht. Aber nicht mit mir. Ich habe mich in den Schnee gelegt, gemütlich mein Brötchen vertilgt
und auf Rache gesonnen.
Und die sah dann so aus:
Auf herrlichen Frühlingsblumen liegen bei gefühlten 30 Grad!! Der Schuss ging ja wohl nach hinten... das war ein glattes Eigentor!
7.
Das Fundstück
- hier geht es zur Galerie "Fundstück" - Am 28.2. waren wir auf einer riesengroßen Wiese zum Laufen.
Ich hatte den Wurfball für Gilmor mitgenommen, und wir taten beide etwas für unsere Kondition. Plötzlich rast mein Hund mit der Nase auf dem Boden über die Wiese. Und was bringt er mir stolz an: Die Hälfte einer Frisbee-Scheibe.
Am 14.1. waren wir mit unserer Freundin Iris und ihren 3 Retrievern auf dieser Wiese. Beim "Geschwisterkampf" wurde diese Scheibe in
zwei Hälften geteilt...... und die auf der Wiese vergessene hat Gilmor nach über 6 Wochen gefunden! 6. Weihnachtskekse "a-la-Buster"..... Heute, am Tag vor dem 3. Advent, regnete es fast ununterbrochen. Es war so richtig langweilig. Frauchen saß am Computer, ich lag neben ihren Füßen und träumte gerade von einem Waldspaziergang im tiefen Schnee. Aus diesen schönen Träumen reißt mich ein Ooohhhh von meiner Bärbel. Sofort setze ich mich an ihre Seite mit meinem Blick: "was is'n passiert???" Sie hatte ein Rezept gefunden auf der HP von Buster für Hundekekse, und die würden wir jetzt sofort backen! Dann wurde in der Küche gerührt und geknetet, Sterne, Herzen, Monde, Tannen usw. ausgestochen und 3 ganze Bleche voll im Ofen gebacken. Die Wartezeit war ja ziemlich lange und schlimm für mich... aber sie schmecken wunderbar!
Das einzig Schlimme an der Sache
ist, dass sie nun in einer großen Dose sind.
Und die kann nur mein Frauchen
aufmachen.
Aber wenn sie etwas von ihrem
Weihnachtsteller nimmt,
bekomme ich jetzt immer ein Stück
aus meiner Weihnachtsdose!
5.
Die unsichtbare Leine..... Vor einigen Wochen trafen wir bei einem Spaziergang einen jungen Mann mit seiner Hündin Pepper. Diese Hündin übertraf alles, was ich bisher über Herden- und Hütehunde gehört und gesehen hatte. Pepper lebt auf einem kleinen Bauernhof mit ihren Menschen, ordnet und bewacht Schafe, Hasen, Enten, Katzen, Meerschweinchen... und manchmal auch die Nachbarskinder. Bei unserer mehr als einstündigen gemeinsamen Wanderung wurde ich zuerst einmal genau beobachtet, und sie lief zwischen ihrem Herrchen und mir. Als sie mich akzeptiert hatte, umkreiste sie dann uns beide. Das große Problem aber war Gilmor, der auch oft 20 Meter vor mir herläuft, wenn nicht ein "bleib, warte, nein oder hier" von mir kommt. Also hatte Pepper nun die Aufgabe, ständig nach vorne zu Gilmor zu rennen, um ihn auszubremsen! Sie stellte sich einfach quer vor ihn hin, bis wir Menschen auch angekommen waren. Erst dann durfte er wieder ein Stück laufen, bis er ihrer Ansicht nach wieder zu weit war. Gilmor verstand die Welt nicht mehr! Nach einiger Zeit kam "ein kleines, an der Leine zerrendes und wild kläffendes Ungeheuer" mit seiner Besitzerin uns entgegen. Gilmor ging wie immer auf den Winzling schwanzwedelnd zu, legte seine Ohren an und schaute erst einmal in eine andere Richtung. Das kleine Monster war aber nicht zu besänftigen. Pepper kam ganz ruhig angetrabt, schob sich zwischen die beiden Kumpel und blieb wie eine Trennwand in der Mitte stehen! Danach gingen wir durch ein ziemlich verwildertes Waldstück. Pepper's Herrchen sagte mir, dass hier nach der Kurve so eine herrliche Schlammstelle ist, in die sein Hund so gerne reingeht. Ich antworte noch so siegessicher "da geht meiner immer drum herum...." Schade nur, dass ich meine Kamera nicht mitgenommen hatte, denn da lagen zwei total im gleichen Look und wälzten sich gemeinsam im dicken Modder!!! So hatten 2 Menschen und 2 Hunde einen schönen, erlebnisreichen und interessanten Spaziergang. Pepper's Herrchen freute sich, dass sein Hund mehr Bewegung als sonst hatte durch die viele Rennerei hin und zurück. Und ich freute mich, dass mein Hund, als wir an unserem Auto angekommen waren, nur noch eine verkrusteten Dreckschicht auf seinem Fell hatte!
4.
Beschwerde!!!
Heute muss ich mich doch mal öffentlich beschweren, denn mir wurde heute mein Taschengeld für den ganzen Monat von Frauchen gestrichen!!! Jetzt aber der Reihe nach: Wir holen die Post aus dem Briefkasten und aus einem Brief fällt ein Foto von Frauchen. Ich denke noch, das ist ja nun wirklich keine tolle Aufnahme. Und was meint meine Bärbel dazu..... "Siehst Du, das war im Juli, als wir zum Sorpesee gefahren sind. Und nur, weil Du so schnell dahin wolltest, habe ich in der Ortschaft nicht auf's Tacho geachtet." Das ist doch wohl ein Witz! Da "brettert" sie mit 58 km/h durch ein Dorf!!!
!!!Da dies das 1. Foto in der Karriere ist, muss er verewigt werden !!! 3. Ein Freund, ein guter Freund......... Vor kurzem haben wir im Internet zwei wunderschöne Neufundländer und ihr nettes Frauchen Alexandra kennen gelernt. Seitdem haben wir über unsere Gästebücher und per mail regen Kontakt. Ferro
Auf
einigen Fotos sah man die Beiden mit riesigen Knochen.....
Wir schrieben also, dass Gilmor ganz neidisch darauf sei. Und wir fanden auch keinen Metzger, bei dem wir einen "vernünftigen" Knochen bekommen konnten. Einige Tage später klingelte der Paketbote und sagte:" Ich habe hier eine Expresssendung für Gilmor!" Darin lag eingeschweißt und super verpackt ein Riesenknochen vom Kalb, dazu ein Brief von Phönix "dass man doch unter Freunden teilen muß"!!!! Das war natürlich eine superliebe Überraschung und der erste Knochen in Gilmor's Leben.
Übrigens knabbert Gilmor schon den 2. Tag daran herum! Der Knochen muß mit in den Garten (hat deshalb nun einen Kräutermantel!), ich bekomme ihn "geschenkt" und darf ihn festhalten. Zwischendurch wird er verpackt und liegt im Kühlschrank. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank, liebe Alexandra, Ferro und Phönix
Wenn wir von unserem Spaziergang zurückkommen, macht sich mein Frauchen immer eine Tasse Kaffee, ich bekomme meine Pansensticks oder einen Hundekuchen, und wir schauen uns manchmal im Fernsehen "Daheim und unterwegs" im WDR an. Ich sage extra wir, denn da ist ein hübsches Retrievermädchen Paula mit dabei. Jedes Mal, wenn ich sie im Bild sehe, laufe ich schnell vor den Apparat, um sie mir näher anzusehen. Am Donnerstag nun fragte der Moderator Stefan Pinnow (das Herrchen von Paula): "Haben Sie ihn irgendwo gesehen, den Frühling?" Was macht also mein Frauchen? Zack... ein Foto von mir, wie ich gerade vor dem
Fernseher sitze und mir Paula ansehe......
dann packt sie noch ein Bild dazu, worauf ich gerade die ersten Schneeglöckchen in unserem
Garten etwas "freilege"
und schickt schnell eine e-mail los. Am Freitag haben wir uns gespannt vor den Fernseher gesetzt, natürlich auch unser
Kater Kimba
auf
dem Sofa
Aber er war ja nicht im Fernsehen..... ha-ha-ha! Denn nun kommt's. Plötzlich höre ich meinen Namen in dem schwarzen Kasten,
meine Fotos werden ein paar mal ganz groß gezeigt, und
Paula rollt sich auf dem Boden, als sie meine Fotos sieht..
Ach, ich
soll noch schreiben, dass unser Bild nicht so toll war wegen der dicken
Schneeflocken. 1. Der Kinotag Eines Tages fragte uns
Beate, eine der beiden Trainerinnen unserer Hundeschule, ob wir nicht Lust hätten, an einem Kinderfilmtag teilzunehmen. Mein Frauchen sagte spontan zu. Zuerst haben wir -Daphne, die Schäferhündin, Ambra, die Retrieverhündin, Justus, der Berner Sennenhund, Percy, der Boxer und ich- uns mal ein Kino von innen angesehen, den großen Kinosaal und die Bühne. Die Menschen haben sich dann Sachen ausgedacht, die wir den Kindern zeigen sollten. Und dann ging bei uns zu Hause die Überei los: "Gilmor, wo ist das gelbe Hütchen?" Aber zum Glück gab es immer ein Leckerchen, wenn ich dann
wie ein Elefant damit angelaufen kam! Am Morgen des Tages X liefen wir schon früh im strömenden Regen durch den Wald, danach wurde ich trockengefönt und ab zum Kino. Man hörte schon die 300 Kinder, aber ein netter Herr sagte ihnen, dass sie etwas leise sein müssten, weil wir doch alles viel lauter und besser ?? hören als sie. Zuerst bin ich auf die Bühne gelaufen und habe Beate, die einen argen Schnupfen hatte, ein Paket Taschentücher gebracht, dann habe ich meinem Frauchen einen Beutel hinterher getragen, aus dem ich ein Leckerchen bekam. Die Kinder haben bei jedem von uns geraten, welche Rasse wir sind. Als wir nun alle 5 etwas vorgeführt hatten und noch durch einen Reifen gesprungen waren, gab es eine Pause. Da bin ich nur mal kurz von der Bühne runter gesprungen, um das verstreute Popcorn aufzusammeln und zu "entsorgen"! Nach der Pause wurden von Beate diese bunten Hütchen aufgestellt... je 2 rote, blaue, grüne... aber nur 1 gelbes... Das war mein Einsatz: Das gelbe Hütchen suchen und schnell hinbringen! Dann ging es durch die Hütchen-Gasse, sitz, bleib und komm. Nun wurden schmale Bretter über die Hütchen gelegt, über die wir springen sollten. Ausgerechnet bei mir fielen dabei 2 Brettchen runter. Und was macht mein Frauchen: Sie geht auf dem Rückweg über die Bretter und bekommt dafür auch noch ein Leckerchen!!! Aber als wir dann alle durch diesen langen gelben Tunnel durchlaufen sollten, den Kinder an der Seite festgehalten haben, bin ich ganz schnell nebenher geflitzt, habe von hinten durch den Tunnel geguckt und wieder daneben zurückgelaufen. Da mein Frauchen diese Übung nicht machen wollte, bin ich doch lieber selbst noch schnell durchgelaufen... hin und zurück! Am Nachmittag sind wir noch einmal ins Kino gegangen. Ich hatte mein " Hütchen -" und mein "Schiebe-Spiel" mit und habe mit vielen Kindern damit gespielt. Zum Schluss will ich Euch sagen: Ich hatte noch niemals einen Tag, an dem kein einziges Leckerchen mehr in mich hineinpasste, so voll
hatten mich die Kinder gestopft!!!! Zu Hause habe ich nur noch geschlafen und von dem großen, netten Bären und den Rittern geträumt.
Hier noch ein paar Fotos und der Bericht der Tageszeitung: Auszüge aus dem IKZ-Bericht vom 16.02.06 """" Höhepunkt des Vormittags war die Überraschung nach dem ersten Film: Da Hunde in drei Filmen eine Rolle spielten, war die Hundeschule "Die Hundestunde" im Kino zu Gast.
Fünf Hunde zeigten mit ihren Frauchen den Kindern auf der Bühne unter der Leinwand Kunststücke und erklärten Grundsätzliches zum
Umgang mit Vierbeinern.
Die Hunde der Hundeschule warteten in einer ruhigen Ecke auf Streicheleinheiten..... """"
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